
Jede Idee, Ideologie, Bewegung oder Unternehmung, die den Frieden – Frieden für uns alle – nicht in sich trägt und diesen Frieden nicht schon im Keim unerschütterlich bewahrt, ist letztlich zum Scheitern verurteilt.
Es gilt, Haltung zu bewahren: Achtung voreinander, Respekt und Rücksichtnahme. Denn selbst Respekt kann sein Maß verlieren, wenn er nicht von Weisheit getragen ist.
Wer Wind sät, wird Sturm ernten – so ist es im Leben.
Und wenn Demut dem Leben gegenüber nicht mehr ausreicht, dann wird Widerstand zur Pflicht.
Dieser Pflicht sind wir auch unseren Vorfahren schuldig, die ihr Leben und ihren Schweiß gegeben haben, damit unsere Zeit in Wahrheit möglich wurde.
Ein reines Gewissen, aufrichtiges und unablässiges Gebet sowie die Gebote an sich – frei von Zwang, getragen vom freien Willen – gilt es zu bewahren und zu leben.
Nicht vergessen, aber vergeben können.
„Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.“
Amen.






